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Das weiße Gold: Münze Österreich legt für Anleger 1kg-Barren aus Toilettenpapier auf

Verrückte Zeiten auch auf den Finanzmärkten. Während der Hefepreis von einem Börsenrekord zum nächsten steigt, wenden sich private und institutionelle Anleger vermehrt einem anderen „Rohstoff“ zu: Dem Toilettenpapier. Die Münze Österreich hat darauf mit der erstmaligen Auflage eines 1kg-Barrens für Anleger reagiert, gefertigt aus 99,9 Karat Toilettenpapier.

Viele Österreicherinnen und Österreicher kaufen zu besonderen Anlässen Gold- oder Silbermünzen, wie etwa den berühmten Wiener Philharmoniker. Die Münze Österreich, das Unternehmen hinter dieser beliebten Anlagemöglichkeit, reagiert auf die aktuelle Corona-Krise und dem damit einhergehenden geänderten Kaufverhalten. Ab 1.Juni liegt ein 1kg-Barren aus 99,9 Karat fest gepresstem Toilettenpapier in allen Münze Österreich-Shops und auch online auf. Der Wert laut derzeitigem Toilettenpapier-Börsenkurs: Rund 20.000€. Die Erstauflage beträgt 5.000 Stück, die zweite Auflage ist jedoch bereits im Druck, es wird eine hohe Nachfrage erwartet. Im außerbörslichen Handel werden bereits knapp 35.000€ für einen Barren geboten. Weitere Kurssteigerungen werden erwartet.

Auch der Lebensmitteleinzelhandel mit einem breiten Sortiment an Toilettenpapier reagiert auf diese ungewöhnlich hohe Nachfrage und die Preissteigerungen. Teilweise wird das Angebot massiv ausgebaut. Der Diskonter Hofer lässt über seinen Pressesprecher verlautbaren, dass noch in diesem Jahr neben JEDER Hoferfiliale in ganz Österreich eine zweite Hofer-Toilettenpapier-Filiale entstehen wird. Diese sollen exakt gleich groß wie die bereits bestehenden Filialen sein, jedoch ausschließlich Toilettenpapier im Sortiment haben.

Spar wiederum hat angekündigt, künftig Securitys für das Toilettenpapier abzustellen. Immer häufiger werden Toilettenpapier-Raubüberfälle in den Spar-Filialen gemeldet, der Schaden beläuft sich bereits auf mehrere hundert Millionen €. Vor diesem Hintergrund wird laut Spar derzeit keine Toilettenpapier-Sortimentsausweitung angedacht, die Sicherung des bestehenden Sortiments habe Vorrang. Aus gut informierten Kreisen ist jedoch zu hören, dass die Spar-Leitung an der Gründung einer eigenen Toilettenpapier-Bank arbeitet. Die rechtlichen Hürden seien bereits überwunden, gesucht wird noch ein gut gesichertes Zentrallager für die Toilettenpapiervorräte. Geplant ist das Angebot von privaten Toilettenpapier-Kontos sowie die Möglichkeit des Kaufes und Verkaufes von Toilettenpapier-Futures für institutionelle Anleger.

Auch der REWE-Konzern muss reagieren, und arbeitet derzeit im massiven Ausbau der Toilettenpapier-Eigenmarke „Zu Wertvoll für den Klogang“ – eine Linie, die zwar als Toilettenpapier gebrandet ist, ganz klar aber in Richtung Anleger gepusht wird. Die Verpackungen sind kleiner, nur eine Rolle befindet sich in jeder Charge, diese wiederum ist in einem Kupfer-Mantel eingeschlossen, und mit einem Vorhängeschloss versperrt. Eindeutig nicht für den schnellen Klogang geeignet, wird seitens des REWE-Konzerns erwartet, dass diese Marke in erster Linie in den Safes der privaten Anleger landen wird. Geplante Auflage: 3Mio. Stk., Gesamtwert ca. 50Mrd €.

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