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Unser Gemüse verschimmelt auf der Autobahn: Nach Aus für Tempo 140 melden Speditionen bis zu 17 Sekunden Zeitverlust!

Das widerspricht doch jeglicher Logik: FPÖ-Experten haben davor gewarnt, seit heute Sonntag ist es Realität: Das Aus für Tempo 140 auf den beiden Teststrecken der Westautobahn führen zu extremen Verzögerungen und chaotischen Zuständen nicht nur in der Paketauslieferung. Speditionen berichten Verspätungen „von teilweise bis zu 17 Sekunden“, die Auslieferung verschimmelter und verdorbener Waren sind die Konsequenz. Das Verkehrsministerium beruft für kommenden Montag einen Runden Tisch ein.

Haid-Sattledt/Melk-Oed: Verkehrsplaner mit Weitsicht und Visionen hatten im Jahr 2019 erste Teststrecken für Tempo 140 auf Teilen der Westautobahn umgesetzt. Alles lief gut – weniger Emissionen, weniger Unfälle, weniger Verkehr, weniger Lärmbelästigung, weniger Luftverschmutzung, weniger Benzinverbrauch, weniger Stromverbrauch, weniger Abnützung der Straßen, weniger Reparaturkosten für Autofahrer, weniger LKWs auf der Autobahn, weniger Flugzeugabstürze, weniger Klimawandel, weniger Tiersterben, weniger Migration, weniger Flüchtlinge, weniger Weltkriege.
Und alles mit einer einfachen Regelung: Erhöhung der max. erlaubten Geschwindigkeit auf 140km/h.

Doch trotz dieser erdrückender wissenschaftlicher Beweislast, unzähliger Studien und einer Faktenlage, die jederzeit von jedem ausgewertet werden kann, nun dass: Tempo 140 wird wieder zurückgenommen. „Das widerspricht doch jeglicher Logik„, wie der freiheitliche Bundesparteiobmann Norbert Hofer richtigerweise in einer Aussendung bekannt gibt. „Der einfache Österreicher wird hier doch für dumm verkauft. Tempo 140 hat ausschließlich Vorteile, alleine die Anzahl der gesunden Bienen ist im vergangenen Jahr Österreichweit um 2.500% gestiegen. Studien sprechen von einer Reduktion der Emissionen um 90%, und der Benzinverbrauch im Bereich der Teststrecken sank um nachweislich 85%„, so Hofer in der Aussendung weiter.

In der Zwischenzeit bestätigen erste Meldungen der von dieser Reduktion am meisten betroffenen Lebensmittespeditionen diese Horroransagen. Die Gebrüder Weiss gaben bekannt, dass ab Montag „nur mehr verschimmeltes und verdorbenes Gemüse an den LEH ausgeliefert werden kann. Im Schnitt 17 Sekunden Zeitverlust zwischen Wels und Wien sind einfach zu viel. Trotz gekühlter Lagerung können Lebensmittel nicht mehr zeitgerecht ausgeliefert werden. Danke liebes realitätsfremdes Verkehrsministerium!“. Auch internationale Speditionen melden chaotische Zustände auf den europäischen Speditionsrouten. „Österreich wird seit der Reduktion des Tempolimits auf 130 km/h großräumig umfahren. Die Verzögerungen wären einfach zu groß. Neue Automodelle, die pünktlich von Deutschland nach Italien gebracht werden müssen, würden mit einem Jahr Verzögerung in den Handel gelangen – das ist doch Wahnsinn, wer kauft denn bitteschön das Vorjahresmodell!“ so ein internationaler Spediteur, der namentlich nicht genannt werden möchte.

Österreich wird sich noch wundern, was durch Tempo 130 noch möglich sein wird. Aber wir werden dagegen ankämpfen, so war uns Gott helfe!“ so Verkehrssprecher und Hobbypilot Hofer in der Presseaussendung abschließend.

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